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SUMMARY:DAS IST ÄSTHETIK! – Kongress
DESCRIPTION:X. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik \n\nDer X. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik widmet sich […] einer Neukartierung der Ästhetik\, die es nun nicht mehr allein als philosophische Teildisziplin\, sondern überdies als ein interdisziplinär verfasstes Forschungsfeld in den Blick zu nehmen gilt. \nDie Ästhetik steht heute vor besonderen Herausforderungen\, denn die Grenzen des Ästhetischen scheinen sich zunehmend aufzulösen. Davon zeugt die kunstkritische Rede von der „Entgrenzung der Kunst und der Künste“ ebenso wie die kulturkritische von der „Ästhetisierung der Lebenswelt“. Ästhetisches und Nichtästhetisches können einander offenbar nicht mehr äußerlich – als klar umrissene Gegenstandsbereiche – gegenübergestellt werden. Dadurch wird jedoch die Frage nach dem Verhältnis von Ästhetischem und Nichtästhetischem nicht obsolet. Im Gegenteil\, sie stellt sich neu: Es geht darum\, aus den Diagnosen ihrer wechselseitigen Durchdringung ein besseres Verständnis ihrer Unterschiede zu gewinnen. In diesem Prozess erneuert sich jedoch nicht nur die Frage nach der Spezifik des Ästhetischen im Unterschied zum Nicht-Ästhetischen\, vielmehr muss sich der Begriff des Ästhetischen notwendig auch intern ausdifferenzieren. Mit der Erweiterung des Gegenstandsbereichs der Ästhetik vervielfältigen sich die Dimensionen\, die sich unter ihrem Titel ansprechen lassen\, ebenso wie die diesen jeweils korrespondierenden Erfahrungstypen. \nDie Ästhetik – egal\, ob sie in ihrer Perspektive Supermärkte\, Emojis\, Industriefilme\, Demonstrationen oder künstlerische Interventionen in den öffentlichen Raum erschließt – muss nicht nur Impulse aus unterschiedlichen Disziplinen aufnehmen\, auch und gerade aus solchen\, die der Ästhetik auf den ersten Blick fern zu stehen scheinen\, wie den Sozialwissenschaften. Sie muss auch die Arbeit am Allgemeinen des Begriffs mit der Nähe zum je besonderen Gegenstand verbinden; sie muss mit anderen Worten die Phänomenbeschreibung als Grundlagenreflexion und die Grundlagenreflexion als Phänomenbeschreibung vollziehen. Eine solche Arbeit operiert mithin konstitutiv im Spannungsfeld zwischen Philosophie und Einzelwissenschaften. \nIn dieser Hinsicht aber beleuchten die interdisziplinären Herausforderungen der Gegenwart nur besonders deutlich einen Zug\, der die Ästhetik von Anfang an kennzeichnet. Ästhetik besteht gewissermaßen nur in der und als die Bewegung zwischen Gegenstand und Begriff. Dies ist eine Bewegung\, die sich nicht durch die institutionelle Aufteilung der Fächer und Disziplinen beschränken lassen kann. Das macht den Stand der Ästhetik selbst freilich zu einem in disziplinenlogischer Hinsicht programmatisch prekären. Angesichts von Tendenzen zur Verwissenschaftlichung der Philosophie einerseits wie zur positivistischen oder historistischen Abschottung der Einzelwissenschaften andererseits\, ist jedoch gerade die Bewegung eines Denkens zu verteidigen\, die beide Seiten zur Selbstüberschreitung provoziert. Jenseits der institutionellen Verortungen jeweiliger ästhetischer Forschung konstituiert sich das Feld der Ästhetik heute denn auch tatsächlich nicht zuletzt durch die Einheit der Vielfalt\, in der sich ein solches Denken manifestiert.
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SUMMARY:Industrie 4.0-Konferenz 2018
DESCRIPTION:Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veranstaltet am 15. Februar 2018 die vierte Industrie 4.0-Konferenz und betrachtet dabei Fragen zur Digitalisierung aus wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive. An der Veranstaltung nehmen Vertreter aus Politik\, Wirtschaft\, Wissenschaft und Gesellschaft teil und sprechen über neue Entwicklungen im “Internet der Dinge”. \nInnovations in the Public Service Sector\nDie vierte industrielle Revolution verändert unaufhörlich die Produktions- und Arbeitswelt. Deutschland liegt im internationalen Vergleich bei der Automatisierung der Produktion in Spitzenpositionen und gehört zu den innovativsten Standorten weltweit. Die digitale Transformation wird heute aber nicht allein von großen Konzernen gestaltet. Auch kleine und mittlere sowie kommunale Unternehmen nutzen verstärkt die Potentiale\, die moderne Sensorik\, Vernetzung\, Big- und Open Data bieten\, um die Vision von Smart Cities\, intelligenten Stromnetzen und weiteren automatisierten Dienstleistungen zu realisieren.\nMit neuen Technologien und moderner Sensorik wird es in der Stadt der Zukunft möglich sein\, den Straßenverkehr in urbanen Zentren zu entspannen\, dabei gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern und öffentliches Personal besser einzusetzen\, indem beispielsweise Bedienstete der Abfallwirtschaft Routen optimal planen können und nur dorthin fahren\, wo tatsächlich Mülltonnen voll sind. Innovative Start-ups entwickeln mit Hilfe von IT-Technologien neue\, bisher ungekannte Anwendungen für den öffentlichen Sektor und selbst kleine Kommunen können durch den Einsatz von IoT-Technologien ihre Sichtbarkeit und Lebensqualität steigern. \nBei der vierten Industrie 4.0-Konferenz werden wir uns mit Chancen und Kooperationsmöglichkeiten\, aber auch mit Herausforderungen im Bereich von Industrie 4.0 im Public Service Sector beschäftigen. Gemeinsam mit dem VKU und seinen Mitgliedsunternehmen werden innovative Ansätze als Leuchtturmprojekte gezeigt\, wie Kommunen und kommunale Unternehmen von Vernetzung profitieren und sich weiterentwickeln können. Auf der Konferenz bringen wir die wichtigsten Vertreter aus Industrie\, Kommunen\, Startup-Szene und Verbänden in einen fruchtbaren Diskurs darüber\, wie die digitale Transformation im öffentlichen Sektor gelingen kann.
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